Gemmy´s Arche e.V. 

Müllemer Str. 3

47669 Wachtendonk

Olaf wohnt auf dem Gnadenhof von Gemmy´s Arche e.V.

Kontakt

© 2018 by Svenja Brockel

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mein Name ist Olaf- Oliver.
Ich möchte mich kurz vorstellen und etwas von mir erzählen.Ich erblickte am 12.08.2017 in Tschechien das Licht der Welt, aber es sollte für mein Leben kein guter Tag sein. Als meine Geschwister neben mir und meiner Mama lagen war schon klar, dass aus mir nichts werden konnte. Die Menschen, bei denen wir lebten, konnten kein Geld für mich bekommen, da sich meine linke Vorderpfote im Bauch meiner Mama nicht richtig ausgebildet hat. Ich war Abfall, der Geld kostet. Obwohl ich Glück hatte, dass man mich nicht sofort getötet hat oder mich wie Müll in einem Container warf, wie es leider vielen meiner Leidensgenossen ergeht, musste ich so schnell wie möglich weg. Die Menschen, bei denen wir lebten, stritten sich sehr oft, wenn es darum ging, was mit mir geschehen sollte. Es gab eine Frau aus einem Land, welches Deutschland heißt- dort sollte es wohl gut für mich sein! Sie hat in einem Ding namens Internet, über mich und mein Schicksal berichtet. Nach kurzer Zeit gab es eine Familie, der- oder gerade, weil ich so bin, wie ich bin -es unwichtig war, das ich nicht richtig laufen kann. Ich wurde dann abgeholt -dass war der schlimmste Tag für mich, da meine Mama und meine Geschwister nicht mitkamen. Ich hatte solche Angst -es war kalt -ich war alleine -ich habe so laut geweint, aber es kam niemand. Die Türe von diesem Auto ging nach sehr langer Fahrzeit auf -ich konnte kaum stehen -viele andere Hunde bellten und weiten (ich auch) -aber ich blieb alleine -es war so kalt und ich hatte noch nicht mal eine Decke. Fremde Menschen holten mich aus dem Auto und es gab etwas zu Essen und zu trinken. Da war es wärmer und ich merkte, wie mein Blut durch meinen kleinen Körper lief, nur mein verkrüppeltes Beinchen tat vor Kälte schrecklich weh, selbst das Pflaster an meinem Pfötchen, welches mit gelbem Zeug zugeklebt war, schmerzte. Ich konnte nicht mehr. Ich war total erschöpft und schlief ein. Das nächste, woran ich mich erinnern kann, war, dass Menschen für mich kamen -offensichtlich meine neue Familie. Sie redeten leise und eine von ihnen weinte, als sie mich in den Arm nahm. Sie hatte eine kuschelige, warme Decke für mich, in der sie mich wickelte und dann bin ich abermals eingeschlafen, da ich immer noch sehr erschöpft war. Als ich aufwachte, war ich schon in meinem neuen Zuhause. Dort waren viele fremde Gesichter und es waren sogar andere Hunde dort, sie alle kamen direkt zu mir -ich habe mich nicht gerührt -da war sogar eine Mama, aber sie roch nicht nach meiner Mama- ich musste auf der Stelle weinen und zitterte fürchterlich -ich fühlte mich trotzdem einsam. Dieser Hund legte sich zu mir und ich rührte mich nicht, aber es tat irgendwie gut -mein Herz tat weniger weh. Die nächsten Tage waren total spannend, es kamen jeden Tag Menschen, die mich streichelten und ich fuhr Auto. Ich war sogar bei einigen Menschen, die mich untersucht haben wegen meinem Beinchen. Meine neue Menschen- Mama war immer dabei und hat ganz oft traurig ausgesehen, aber sie sagte stets „Aufgeben kommt nicht in Frage!“ Mein Bein tut immer noch weh, weil es sehr entzündet ist, aber nicht ganz so schlimm wie noch vor wenigen Wochen. Zurzeit muss mein Pfötchen 6-mal täglich in einer speziellen Lösung gebadet und anschließend mit Jodsalbe verbunden werden. Ich habe jeden Tag Schmerzen und muss mich immer ausruhen dabei sollte ich doch spielen wie alle Hundekinder. Mit ganz viel Glück bekomme ich vielleicht eine Prothese, mit der ich endlich vernünftig laufen kann, denn ich würde so gerne mit anderen Hunden hier herumtollen. Aber wenn es ganz schlimm kommt, muss mein linkes Bein amputiert werden und leider sieht es so aus als wäre das der einzige Weg. Meine Menschen-Mama macht sich viele Sorgen und hat schon viele Ärzte gefragt ob das Bein wirklich ab muss oder es Alternativen gibt? Da ich eine englische Bulldogge bin trage ich zu 80 Prozent meines Körpergewichts auf den vorderen Beinen und mit einem Bein könnte es sehr problematisch werden! Ich habe nur einen Wunsch endlich wie jeder gesunde Hund zu laufen und zu spielen! Man hat meiner Familie nahegelegt mich einzuschläfern weil es billiger wäre. ich soll also sterben nur weil mein Beinchen verkrüppelt ist? Mein Leben ist also nichts wert. ich bin soweit ein gesundes Hundekind! Die angedachte Op muss rasch durchgeführt werden weil ich jeden Tag wachse. Ich muss dann nach der schweren Op erstmal in der Klinik bleiben und zur Reha! Wenn dann alles ausgeheilt ist bekomme ich ein Implantat mit Beinprothese. Es wird ein schwerer Weg - für meine Familie und mich aber aufgeben ist keine Option! Bitte helft mir - ich möchte nicht sterben - jetzt noch nicht 

Hallo !!!

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Olaf´s Freunde

 
 
 

Der kleine Olaf, eine englische Bulldogge, kam  am 12. August 2017 missgebildet auf die Welt. Ihm fehlt leider seine linke Vorderpfote, darum wurde er als "Abfall" in seinem Heimatland Tschechien bezeichnet und wäre dort fast umgekommen. Wir haben uns entschlossen, diesem kleinen Fratz ein schönes Zuhause und vor allem ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Wenn der kleine Mann ausgewachsen ist, müssen seine Vorderbeine größtenteils sein Gewicht tragen. Dies wird er ohne Prothese nicht tragen können. Selbst jetzt kann er kaum vernünftig laufen und fällt andauernd um. Mit Ihrer Hilfe möchten wir dem kleinen Olaf helfen wieder Freude am Leben zu haben, so dass er mit anderen Hunden herumtollen kann. Jede Spende hilft uns, Olaf zu unterstützen! Jeder Euro zählt. 

Sparkasse Krefeld
DE 38 3205 0000 0002 9621 32
BIC:  SPKRDE33XXX

Paypal: svenja.brockel@superdogs.eu